Montag, 30. Januar 2012

Scheunenparty

Nachdem nun die Versorgung mit Strom und Wasser für den Sommer gesichert war, mußte dies unserer Meinung nach gefeiert werden.

Da ja auch unsere Scheune soweit schon ausgeräumt war und unser derzeitiges Haus für eine Feier mit 55 Quadratmeter zu klein ist, entschieden wir uns für eine Scheunenparty.

Nachdem unsere Tochter das Ganze auch noch besenrein gemacht hat, konnte es mit der Planung losgehen.
Ich hoffe, das ist keine Kinderarbeit

Meine Schwester und mein Schwager haben sich bereit erklärt uns mit dem Essenmachen zu helfen. Sie grillen für uns!

Wer nun meint, hier werden einfach Würstchen und Steaks auf den Grill geworfen der täuscht sich gewaltig! Meine Schwester und ihr Mann haben insgesamt (sofern ich mich nicht verzählt habe) 16 Grill zu Hause stehen. Bei div. Grillmeisterschaften mit dabei gewesen und auch schon auf größeren Events für Freunde (Betriebsfeiern, Geburtstag und auch schon eine Hochzeit) gegrillt! Alles wirklich super geil.

Eingeladen haben wir unsere Nachbarn, Freunde, Kollegen und die Familie. Alles in allem waren wir zu besten Zeit gut 70 Leute auf dem Grundstück. Leider gibt´s davon keine Bilder, sondern nur vom Anfang der Feier und vom späten Abend.

Es war ein sehr schöner Abend. Leider hatte ich nicht wirklich Zeit, mich mit allen unseren Gästen ausreichend zu unterhalten. Das war sehr schade!

Anbei ein paar Bilder von der Feier:

Kollegen von Andreas

Teilansicht der Scheune

Teilansicht der Scheuene

An die Mülltrennung wurde auch gedacht! Svenja freut sich auf den vielen Besuch!

Der Grill-Meister am Werk

Unser eigener Ketchup! Man beachte das Etikett!!!


Hier grillt das Fleisch vor sich hin! Start ca. 11h morgens!












Leider konnten meine Eltern nicht dabei sein, da sie im Urlaub waren. Schade, denn ohne meinen Vater hätten wir kein Wasser im Haus gehabt und somit auch keine funktionierende Toilette an diesem Abend. 

Danke nochmal an alle die uns an diesem Abend besucht hatten! Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, auch wenn wir uns leider nicht mit jedem so unterhalten konnten, wie wir eigentlich wollten!

Danke auch an meine Schwester und meinen Schwager, die uns hier super unterstützt haben! Ohne die beiden hätte es wahrscheinlich nur Wienerwürstchen ausm Topf gegeben.  

Einige meiner Kollegen meinten, ich solle die Scheune doch stehen lassen, da sie zum Partymachen absolut ideal sei! Den Vorschlag haben wir aber zu Hause dann doch verworfen. DIE SCHEUNE FÄLLT DEN ABRISS ZUM OPFER!!! Sorry an alle, die andere Wünsche hatten.

Sonntag, 22. Januar 2012

Gas-Wasserinstallationen Ritthaler sen.

Der Sommer kommt! Und somit auch die Zeit der Möglichkeit in "unserem Haus" das Bad bzw. die Toilette zu benutzen. Dazu mußte nur noch der Haupthahn der Wasserversorgung im Haus geöffnet werden.

Gesagt getan. Klappe zum Versorgungsraum (man könnte auch Erdloch) unterhalb des Wohnzimmer öffnen und Hahn aufdrehen!

Das Wasser läuft im WC! Auch der Außenwasserhahn funktioniert! Leider war die Freude darüber für uns nur von kurzer Dauer! Denn leider war der Ablasshahn der im Versorgungsraum ebenfalls angebracht war defekt und tropfte stetig! Kurzfristig entschieden wir uns dazu, das Wasser wieder abzudrehen und halt im Sommer doch auf Wasser zu verzichten. Da ich leider klemptnertechnisch null Erfahrungen habe und wir hier auch kein Geld mehr reinstecken, da ja eh alles abgerissen wird, hatte sich das Thema dann für´s erste erledigt!

Leicht frustriert habe ich darauf hin meinem Vater von dem Problem erzählt, der meinte er schaue sich das mal an. Mit div. Werkzeug bewaffnet (Rohrzangen, etc.) ging´s zum Haus. "Kein Problem" meinte er und flexte kurzerhand den defekten Hahn raus! In der Garagenwerkstatt dann den alten Hahn irgendwie gegen einen neuen Repariert und wieder eingebaut und siehe da er war dicht! Einfach SUPER!!!

Wir haben Wasser!!! Voll GEIL!!! Der Sommer ist gerettet!

Hier ein paar Bilder zu dieser Aktion:


Besuch Fingerhaus Musterhäuser

Leider hatten wir immer noch das Problem, das für uns passende Haus zu finden, das unseren Ansprüchen der Raumaufteilung entspricht. Die Vorgaben hierfür hatte ich schon in einem vorhergehenden Eintrag ja schon erwähnt. Ursprünglich waren wir ja bereits bei einem Vio300 gelandet, jedoch mit einigen Wänden hin und herschieben.

Auch was die Heizung- und Lüftungstechnik betrifft waren wir uns noch nicht 100% sicher. Aus diesem Grund entschieden wir uns die bestehenden Musterhäuser in der "Nähe" anzusehen. Der Besuch im Musterhauscentrum bei Frankfurt brachte uns nicht wirklich weiter, auch wenn hier zwei Fingerhäuser ausgestellt sind. Unschön fand ich hier besonders den Eintritt und die Parkplatzgebühr! Da war Mannheim einfach besser.

An einem Tag sind wir dann den Weg nach Marburg zum dortigen Musterhaus angetreten. Hier steht ein FlairPlus.

Dieser Weg hatte sich wirklich mehr als gelohnt.

Hier war die von uns gewünschte Be- und Entlüftung verbaut und im Betrieb. Der Zuständige sehr freundliche Fingerhausmitarbeiter hat uns einmal die Lüftung selbst ausprobieren lassen, d.h. wir konnten die Geschwindigkeit der Lüftung mal selbst steuern und anschließend nachsehen bzw. hören wie laut sie ist. Auch sonst war er sehr freundlich und hat uns noch den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg gegeben.

Auf dem Rückweg haben wir noch einen Abstecher ins Musterhaus Giessen gemacht. Hier war eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Haus verbaut. So konnte ich mal hören, wie laut diese im Betrieb ist. Auch das war sehr interessant. Das Musterhaus in Giessen empfanden wir als etwas gehobener als die anderen und entspricht, denken wir, nicht dem Standardpaket, sondern wohl mehr dem Exklusivpaket. Erstaunlich war hier, dass drei Mitarbeiter von Fingerhaus vor Ort waren! Da uns der Haustyp Ventur nicht so gefällt haben wir uns hier mehr auf die Technik konzentriert, die Verbaut war.

Alles in Allem ein interessanter Tag an dem wir wieder ein paar Ideen sammeln konnten. Unser Tipp an alle interessierten Bauherren: Ruhig mal ein oder zwei Tage zeit nehmen und sich ein paar Musterhäuser anschauen.

Die Frage des Haustyp konnte mich aber leider immer noch nicht 100% überzeugen. Aber vielleicht findet sich noch eine andere Lösung!

Abrissunternehmen Ritthaler sen.

Nachdem nun das Grundstück uns war konnte es ja "endlich" losgehen.

Mein Vater fragte was mit den Bäumen vorm Haus passieren soll. Zitat von mir: "Die müssen weg, da ja hier das Haus hin soll".

Zwei Tage später wieder das Grundstück besucht. Was mir erst beim zweiten Blick aufgefallen war: Die Bäume waren weg! Innerhalb eines Tages ohne groß Worte zu machen! Ich war SPRACHLOS!

Innerhalb der nächsten Wochen gab es noch mehr solcher Momente:

Der Schuppen hinter dem Haus komplett weggerissen. Hühnerstall komplett weggerissen und was noch viel "erschreckender war" auch die Regale und Holzzwischenböden der Scheune ausgeräumt! Das Holz wurde "dankbar" von einem Nachbarn sowie einem Arbeitskollegen von mir angenommen!

Eine Win-Win-Situation: Wir sind das Holz los und sparen die Entsorungskosten und der Empfänger kann mit unbehandeltem gut 100 Jahre altem Holz heizen!

Unsere Nachbarin haben wir auch glücklich gemacht: Durch den Abriss des Hühnerstall ist ihr Badfenster frei und sie hat endlich wieder mehr Licht!

Anbei ein paar Vorher-Nachherbilder:
Hühnerstall vorher:


Hühnerstall nachher:
Hier stand ein Stall drin! Weg!
Hier waren Zwischenböden und ein Regal gewesen:




Auch dieser Schuppen ist komplette weg! Er stand quasi gegenüber vom Hühnerstall, das Bild danach ist also oben schon zu sehen:
Problematisch waren hier div. Stahlträger, die hier verbaut waren. Kurzerhand hat sich mein Vater ein Schweißgerät besorgt und die Teile klein gemacht. Anschließend wurden die Teile an einen Schrotthändler verkauft.

Leider mußten wir div. Reste dann doch noch selbst entsorgen, da teilweise Holz dabei war, das nicht mehr verwertbar war. Auch einen Anhänger mit Dachpappe mußten wir entsorgen. Das war nicht billig!


Sonntag, 15. Januar 2012

Besuch Bauherreninfotag bei Fingerhaus in Frankenberg

Irgendwann im Januar 2011 informiert uns unser Verkäufer über den "Bauherreinfotag" bei Fingerhaus in Frankenberg am 26. Februar 2011,

Da wir uns mal selbst ein Bild von Fingerhaus machen wollten haben wir die Einladung gerne angenommen und hatten einige Tage vorher eine "persönliche Einladung" im Briefkasten.

Unsere Tochter durfte den Tag bei Oma und Opa verbringen und wir starteten frühmorgens in Richtung Frankenberg, wo wir nach etwas mehr als 2,5 h ankamen.

Die erste Überraschung erwartete uns bei der Ankunft: Die Veranstaltung war sehr gut besucht und der bereitgestellte Parkplatz schon ziemlich voll.

Im Eingangsbereich des Bauherrenzentrum wurde man bereits Empfangen, erhielt ein Namenschild sowie im Nebenraum einen Rucksack und Bons für Essen und Getränke (in ausreichender Zahl!). Im Hof war ein sehr großes Zelt mit Catering aufgebaut für die Besucher, wo man die Getränke- und Essenbons einlösen konnte. Das war schon mal ein Pluspunkt von dem wir angenehm überrascht waren.

Hr. Erlenbusch war ebenfalls schon da und begrüßte uns sehr freundlich und bot umgehend seine Hilfe an bei Fragen. Wir tauschten die Handynummern aus, da wir uns erst einmal selbst umsehen wollten. Weiterhin war uns wichtig die Bemusterung anzusehen, denn was nützt einem ein günstiges Hausangebot, wenn im Nachhinein bei der Bemusterung keine ausreichende Auswahl vorhanden ist. Freunde von uns haben vor kurzem eine Doppelhaushälfte mit einem ortsansässigen Bauträger gebaut. Hier gab es im Standard so wenig Auswahl (eine Türart, ein Fenstertyp, etc.), dass im Anschluß das Haus dadurch teurer wurde, als zu Beginn erwartet.

Da wir uns schon recht früh für die Planung für das Standardpaket (nennt sich Komfort 610) und nicht das Exklusivpaket entschieden haben (aus Kostengründen) wollte ich mir hier ein Bild machen, ob wir überhaupt im Standard etwas finden werden, oder ob eben im Standard nur eine Tür, Fenster, Lichtschalterty angeboten wird.

Die Treppe hoch ins Bemusterungszentrum. Hier erst mal aus dem Staunen nicht herausgekommen! Einfach toll! Und vor allem auch im Standardpaket mehr als ausreichend Auswahl (hoffe, das auch nach der endgültigen Bemusterung sagen zu können).

Später sind wir die Bemusterung mit Hr. Erlenbusch durchgegangen, der uns soweit möglich, alle offenen Fragen beantwortete bzw. an einen Fachmann weiterleitete.

Allein die Bemusterung war ein weiter Punkt sich für Fingerhaus zu entscheiden, der im Laufe des Tages durch weitere Eindrücke noch gefestigt wurde. Wir können jedem nur Empfehlen sich die Bemusterung selbst vorher anzusehen und sich ein Bild davon zu machen!!!

Auch ein Besuch der laufenden Produktion war sehr interessant.

Weiterhin wurden noch div. Fachvorträge angeboten, die Leider zum Teil überfüllt waren. Hier wäre "Nachbesserung" notwendig.

Fachvorträge gab es zu den Themen:
  • Moderne Heiztechniken im Neubau
  • Was ist die Thermo-Bebäudehülle
  • Luft/Wasser-Wärmepumpe, Heizung der Zukunft
  • Finanzierung, Fördermöglichkeiten und Werterhaltung
Also für jeden etwas dabei gewesen.

Weiterhin schauten wir uns noch die beiden dort aufgestellten Musterhäuser an.

Gegen Abend sind wir dann voll mit Informationen und einem guten Gefühl, den richtigen Bauträger für unser Familienhaus gefunden zu haben die fast drei Stunden zurück zu meinen Eltern, um dort zu übernachten, da am nächsten Tag die Übergabe des Grundstück (siehe Eintrag vorher) abzuwickeln.

Bilder vom Grundstück

Hier ein paar Bilder vom Grundstück inkl. altem Wohnbestand

Zuerst mal der Lageplan:

Ansicht von der Staßenseite: 
 

Ansicht des Gartens bzw. Hof inkl. Rasenfläche aus:
Ansicht Scheune:

Gartenfläche neben der Scheune:

Schuppenanbau neben der Scheune:



Hühnerstall hinter der Scheune:
PS: Alles muß noch abgerissen werden!!!

Übergabe Haus und Grundstück

Am 27. Februar 2011 war dann endlich Übergabe des Grundstück vom Verkäufer an uns.

Die geforderten Arbeiten (div. Schränke entsorgen, div. anderen Dinge noch wegbringen) wurden vomVerkäufer erledigt.

Ein für beide Seiten (glaube ich) sehr komische Gefühl. Da es sich ja um sein Elternhaus handelte und wir ja nun die neuen Besitzer wurden.


Übergabe sehr freundlich. Wir haben noch ein Übergabeprotokoll ausgestellt (findet man im Internet). Lustig wurde es dann beim Betreten der Scheune, da wir feststellten, dass in der Scheune eine Baugrube sich noch befindet, in die wir alle vorher nicht reingeschaut hatten.

Die Sekunden bis wir die Grube geöffnete hatten waren wie Minuten für mich, da ich echt Sorgen hatte, dass wir nun hier irgendwelchen alten Schrott finden, der noch entsorgt werden muß! Ich rechnete fest mit mind. einem Satz Altreifen, einem Ölfass oder sonst so etwas.

Gott sein dank war die Grube leer. Erleichterung auf beiden Seiten, da auch der Verkäufer nicht wußte was sich darin befand.

Nun werden noch die Zählerstände festgehalten und die Schlüßel übergeben.



Jetzt ist es uns!